Die Flutkatastrophe und das 1,5-Grad-Ziel

24. Juli 2021
Aus aktuellem Anlass haben vier Wissenschaftler von Scientists for Future eine Einordnung zur Relevanz des 1,5-Grad-Ziels von Paris verfasst.
Teilen:

Die Wissenschaftler stellen fest, “dass die menschengemachte Erderwärmung ohne Zweifel zur Schwere des Flutereignisses beigetragen hat. Die Katastrophe zeigt eindrücklich, dass niemand, auch nicht wir hier in Deutschland, vor den Folgen der Erderwärmung sicher ist. Auch wenn verstärkte Anpassungsmaßnahmen zum Schutz vor Klimafolgen dringend erforderlich sind, zeigen Ausmaß und Schwere des Ereignisses uns bereits heute die Grenzen unserer Anpassungsfähigkeit auf.”

Und weiter: „Diese Katastrophe unterstreicht eindrücklich, wie dringend konsequente Emissionsminderung ist. Maßnahmen müssen sich dabei an dem im Pariser Abkommen gemachten Versprechen messen lassen, alle Anstrengungen zu unternehmen,  den Temperaturanstieg auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.” Die Wissenschaftler schließen daraus, dass sofortiges Handeln zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels notwendig sei, um die “enormen Schäden und Kosten des Klimawandels noch eindämmen können”. (Zur Erinnerung: allein die Infrastrukturschäden durch die Flutkatastrophe belaufen sich auf schätzungsweise 2 Milliarden Euro.)

Wenn das 1,5-Grad-Ziel eingehalten wird, schafft “Klimaschutz hingegen […] enorme wirtschaftliche Chancen”.

Den gesamten Artikel habe ich Ihnen hier verlinkt: https://info-de.scientists4future.org/die-flutkatastrophe-im-juli-2021-in-deutschland-und-die-klimakrise/

PS: Auf dem Foto sind die sogenannten “Warming Stripes” zu sehen – jeder Farbstreifen steht für die Durchschnittstemperatur eines Jahres. Je roter, desto wärmer. Die Jahre sind nacheinander angeordnet, d.h. ganz rechts ist die Gegenwart.