Mobilität

»Ob Muskelkraft oder Elektromotor: Haupt­sache emissionsfrei«

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Mit meinem Ladepark am Autobahnkreuz Hilden und meiner elektrischen Lieferflotte in der Bäckerei habe ich gelernt: Seit Jahren bremsen die aktuellen politischen Rahmenbedingungen eine echte Verkehrswende aus. Wenn wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz, muss damit Schluss sein! Für mich heißt das deshalb: Gas geben für eine innovative, mutige und vorausschauende Mobilitätswende. Nicht gegen, sondern mit den Menschen.

#01

Klimaneutraler Individualverkehr – Elektromobilität als Schlüsseltechnologie vorantreiben

#02

Fahrradoffensive – mehr Radschnellwege und ein sicheres und zusammenhängendes Radwegenetz

#03

ÖPNV neu denken – größere Schienenzuverlässigkeit, mehr Autounabhängigkeit

#04

Vorausschauende Verkehrswende – Bundesverkehrswegeplan reformieren

#05

Europa verbinden – mit einem zuverlässigen Hochgeschwindigkeits- und Nachtzugnetz

Klimaneutraler Individualverkehr

Der motorisierte Individualverkehr muss schrittweise klimaneutral gestaltet werden. Die Wissenschaft sieht dabei Elektromobilität als beste Lösung. Forderungen nach Technologieoffenheit sind reine Verzögerungstaktik: Der mit extrem viel Energieverbrauch hergestellte Wasserstoff darf nicht verschwendet werden. Wir brauchen ihn für die klimaneutrale Transformation unserer energieintensiven Industrie und als Energiespeicher. Im Gegensatz dazu brauchen wir digitale Technologieoffenheit bei Ridesharing, Ridepooling und autonomem Fahren.

Fahrradoffensive

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: wer mit dem Rad fährt, zieht heute meistens den Kürzeren. Oft gibt es gar keine Radwege – und wenn, sind sie schlecht ausgebaut. Das muss sich dringend ändern. Fahrradfahrende verdienen sichere und zügig befahrbare Radwege auf allen Straßen. Es braucht getrennte Streckenführungen und ein zusammenhängendes Radwegenetz. Eine besondere Priorität müssen dabei die sogenannten Radschnellwege bekommen, um das Fahrrad als echte Alternative attraktiv zu gestalten.

ÖPNV neu denken

Der ÖPNV ist oft teuer, unzuverlässig und in vielen Alltagssituationen unattraktiv. Um den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV attraktiver zu gestalten, braucht es deshalb ein umfangreiches Investitionsprogramm und die Kraft der Wirtschaft: Gerade in ländlichen Regionen werden z.B. autonome Shuttletechnologien wichtiger. Im Fernverkehr brauchen wir eine großangelegte und transnationale Infrastrukturoffensive, um langfristig Kurzstreckenflüge überflüssig zu machen.

Roland auf der Autobahnbrücke

Vorausschauende Verkehrswende

Mehr Straßen führen historisch nachweislich zu mehr Verkehr. In der Pandemie wurden die positiven Effekte geringerer Verkehrsbelastung offensichtlich. Wenn wir nun gemäß Bundesverkehrswegeplan die A3 zwischen Leverkusen und Hilden ausbauen, dann verbrauchen wir dabei nicht nur wertvolle Fläche. Wir erschaffen in 10 Jahren für 10 Jahre eine stauproduzierende Baustelle, die, wenn sie fertig ist, wegen dem dann absehbar geringeren Verkehrsaufkommen nicht notwendig gewesen sein wird. Deshalb müssen wir jetzt vorausschauend handeln: Wir müssen möglichst viel Personen- und Güterverkehr soweit es geht auf die Schiene verlagern, dort gilt es die Prioritäten beim Bauen zu setzen.

Europa verbinden

Mobilität schafft Wohlstand, erhöht Lebensqualität und kann Brücken bauen, die Frieden sichern. Ich will ein klimaneutrales Europa, das weiterhin so vernetzt ist wie heute. Dafür müssen wir ein transnationales Hochgeschwindigkeits- und Nachtzugnetz schaffen. Damit diese Verbindungen echte Alternativen zu Kurzstreckenflügen werden, müssen sie günstig und komfortabel sein.

Mein Traum von Europa ist es, dass wir in Düsseldorf abends in den Nachtzug einsteigen und am nächsten Morgen ausgeschlafen am Urlaubsziel oder Geschäftstermin aussteigen.

Meine weiteren Schwerpunkt-Themen:

Wirtschaft

Energiewende

Arbeitswelt

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